Netzwerk für nachhaltige Bildung

Wir und Morgen verbindet Bildung, kommunalen Klimaschutz und Kommunikation. Den Kern des Netzwerks bilden Daniela Kirschstein (vhs Eching e. V.), Lena Herrmann (Klimaschutzmanagement der Gemeinde Eching) und by fair means. Gemeinsam mit wechselnden Partner*innen aus Zivilgesellschaft, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune entwickeln wir Formate für Bildung und Beteiligung, die zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen.

Nachhaltige Entwicklung gemeinsam gestalten
Für uns heißt Bildung, ökologische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und globale Zusammenhänge sichtbar und verständlich zu machen. Menschen sollen unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, Dinge kritisch hinterfragen und ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten. Soziale und ökologische Fragen gehören für uns zusammen. Eine lebenswerte Zukunft braucht sozialen Zusammenhalt, ökologische Verantwortung und einen bewussten Umgang mit globalen Zusammenhängen.

Global denken, lokal handeln
Globale Herausforderungen zeigen sich konkret vor Ort. Klimawandel, Wasser, Biodiversität, Landwirtschaft, Ressourcenverbrauch, Konsum und soziale Gerechtigkeit betreffen Kommunen und Menschen weltweit, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Deshalb verbinden wir lokale Bildungsarbeit mit globalen Perspektiven. Wir bringen die Erfahrungen unterschiedlicher Regionen miteinander in Beziehung und bearbeiten Fragen von Klimagerechtigkeit und globaler Verantwortung gemeinsam.

Bildung braucht Beteiligung
Wir verstehen Bildung nicht als einseitige Wissensvermittlung. Lernen entsteht durch Austausch, Begegnung, Diskussion, eigenes Erproben und das gemeinsame Entwickeln von Ideen. Deshalb öffnen wir unsere Projekte für Vereine, Initiativen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Fachakteure und engagierte Menschen. Bring deine Erfahrungen, Themen und Formate ein und gestalte die Bildungslandschaft mit.

Vernetzen statt nebeneinander arbeiten
Nachhaltige Entwicklung braucht Zusammenarbeit über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Wir schaffen Verbindungen zwischen kommunaler Verwaltung, Bildungsarbeit, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft und machen bestehendes Engagement sichtbar. Der Klimafrühling im Freisinger Land zeigt dieses Prinzip: Aus vielen unterschiedlichen Akteur*innen und Angeboten entsteht ein gemeinsamer Bildungsraum für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen.

Lernen an vielen Orten
Bildung findet für uns nicht nur in Seminarräumen statt. Naturräume, Betriebe, kommunale Einrichtungen, öffentliche Plätze, Ausstellungen, Exkursionen und Begegnungsorte werden zu Lernorten. Unsere Angebote sollen möglichst vielen Menschen offenstehen, unabhängig von Bildungsabschluss, Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, kultureller oder sozialer Zugehörigkeit. Diskriminierung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit haben in unserer Bildungsarbeit keinen Platz.

Wir lernen selbst weiter
Auch unsere eigene Arbeit verstehen wir als Weg, der nie ganz fertig ist. Wir schauen genau hin, lernen aus Erfahrungen und Kooperationen und entwickeln neue Formate. Nachhaltigkeit soll immer stärker in Planung, Kommunikation, Zusammenarbeit und organisatorische Entscheidungen einfließen.

Unser Ziel ist eine Bildungslandschaft, in der Menschen gemeinsam lernen, Verantwortung übernehmen und nachhaltige Entwicklung vor Ort und im Austausch mit anderen Regionen gestalten.

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